see my ocean
ich bin zurück am Meer
mein blick schweift über den Horizont und ich bin glücklich
ich laufe zu dir wie in die arme eines Geliebten
ich spüre den Sand und das wasser und hinterlasse Spuren
bis ich vorsichtig mich mit dem Wasser vereine
nur wenige Zentimeter versinken meine Füße in der blauen Flut
ich tauche in dir ein
das Nass umschließt meine Haut
meine Muskeln nehmen ihre Arbeit auf
schneiden unaufhörlich durch dieses Element
ein Element
das sich ein Teil des Lebens nennt
ich hole Atem
sauge die Luft ein
die sich ein Teil des Lebens nennt
merke die leisen Wellen
die mir entgegenkommen
mit einer Kraft
die mich nicht hindert
ich bin ein Teil des Lebens
fühle mich stark und unauslöschlich in diesem Moment
in diese Einheit begibt sich ein Schmerz
eine Hölle
die in meinen Kopf eindringt
plötzlich und gnadenlos
wo kommt er her
was ist geschehen
im laufe dieser Gedanken merke ich einen Ruck
der mich das erste mal unter Wasser zieht
willenlos bin ich jetzt im Leben ausgeliefert
einer Macht
die noch keiner kennt
ich schlucke Wasser
es dringt in meine Lungen
spüre wieder und wieder den Schmerz
meine Beine sind zerrissen
mein Blut und mein Leben
mein Kampf ums Überleben
3 Haie sehe ich
als ich machtlos
kraftlos
und ohne Sinn
dem Tod entgegen sehe
eine Schwärze umfängt mich
die mir weiteres Leid erspart
ich werde
das Leben
vermissen
Samstag, 18. Juni 2011
das Leben eines Hundes
ein Leben lang begleite ich dich
bin dein Freund
dein Beschützer
dein Gefährte
du ich merke
ich bin alt
seh deine Traurigkeit in deinem Gesicht
du weisst mein Haar ist grau geworden
mein Gehör ist nicht mehr das
was es mal war
ich komme in die Jahre
in die letzen meines Lebens
gib mir deine Liebe
deinen Halt
deine Zuversicht
dein Versprechen
dass mein Tod ein leichter sein wird
lass uns eine schöne Zeit haben
durch die Wälder streifen
die Blumen riechen
und schmecken
was du mir vertrauensvoll mit deiner Hand reichst
stattlich bin ich noch mit meinen 15 Jahren
stolz siehst du mich an
ich sehe Liebe in deinem Blick
deine Hand fährt über mein Gesicht
eine Geste
die ich liebe
denn sie drückt alles aus
was du fühlst
ich seh dich an
ich muss raus
raus auf die Wiese
raus durch den Wind
ich drehe meine Runden
schnell und noch kraftvoll
genieße jeden Tag und jede Stund
in diesem herrlichen Sommer
ein Schmetterling setzt sich in mein Fell
ich spiele mit ihm
versuche ihn zu fangen
natürlich nicht wirklich
denn er ist ein Teil der Natur
mit der ich so eins bin wie mit dir
jetzt sehe ich dein Blick
der mich ruft
mit Liebe zu dir
ich setze an zum Sprung über den Stein
meine Pfoten tragen mich leichtfüßig zu dir
ich will bei dir sein
bei dir
bei dir
bei dir
meine Gedanken drehen sich im Kreis
mein Körper plötzlich schwach
ich komme bei dir an
du siehst mich an
ich sehe deine Augen
mit der Traurigkeit in meinen
denn vor dir breche ich zusammen
mein Lauf gestoppt
hart schlage ich auf den Boden auf
bitte nein
es ist soweit
soweit
soweit
der Tod will mich erreichen
du hast mich erreicht
wir tanzen jetzt den Reigen der Endgültigkeit
schwach meine Augen ich sehe dein Gesicht
schmerz in deiner Seele
lass mich gehen
für mich
ich bitte dich
weine nicht um mich
ruhig möchte ich von dir gehn
ich werde dich niemals vergessen
bin dein Freund
dein Beschützer
dein Gefährte
du ich merke
ich bin alt
seh deine Traurigkeit in deinem Gesicht
du weisst mein Haar ist grau geworden
mein Gehör ist nicht mehr das
was es mal war
ich komme in die Jahre
in die letzen meines Lebens
gib mir deine Liebe
deinen Halt
deine Zuversicht
dein Versprechen
dass mein Tod ein leichter sein wird
lass uns eine schöne Zeit haben
durch die Wälder streifen
die Blumen riechen
und schmecken
was du mir vertrauensvoll mit deiner Hand reichst
stattlich bin ich noch mit meinen 15 Jahren
stolz siehst du mich an
ich sehe Liebe in deinem Blick
deine Hand fährt über mein Gesicht
eine Geste
die ich liebe
denn sie drückt alles aus
was du fühlst
ich seh dich an
ich muss raus
raus auf die Wiese
raus durch den Wind
ich drehe meine Runden
schnell und noch kraftvoll
genieße jeden Tag und jede Stund
in diesem herrlichen Sommer
ein Schmetterling setzt sich in mein Fell
ich spiele mit ihm
versuche ihn zu fangen
natürlich nicht wirklich
denn er ist ein Teil der Natur
mit der ich so eins bin wie mit dir
jetzt sehe ich dein Blick
der mich ruft
mit Liebe zu dir
ich setze an zum Sprung über den Stein
meine Pfoten tragen mich leichtfüßig zu dir
ich will bei dir sein
bei dir
bei dir
bei dir
meine Gedanken drehen sich im Kreis
mein Körper plötzlich schwach
ich komme bei dir an
du siehst mich an
ich sehe deine Augen
mit der Traurigkeit in meinen
denn vor dir breche ich zusammen
mein Lauf gestoppt
hart schlage ich auf den Boden auf
bitte nein
es ist soweit
soweit
soweit
der Tod will mich erreichen
du hast mich erreicht
wir tanzen jetzt den Reigen der Endgültigkeit
schwach meine Augen ich sehe dein Gesicht
schmerz in deiner Seele
lass mich gehen
für mich
ich bitte dich
weine nicht um mich
ruhig möchte ich von dir gehn
ich werde dich niemals vergessen
Mann im Feuer
die Natur eines Paradieses vor Augen
stehe ich auf einer Wiese im Sommer
meine Blicke schweifen über das Tal
über den Fluß
über den Waldrand
inmitten ein beginnender Sonnenuntergang
ganz am Ende eines Tages
wie ein Leben in den letzen Zügen
ich wundere mich über das Lagerfeuer in meiner Nähe
warum ist es hier
stehe ich auf einer Wiese im Sommer
meine Blicke schweifen über das Tal
über den Fluß
über den Waldrand
inmitten ein beginnender Sonnenuntergang
ganz am Ende eines Tages
wie ein Leben in den letzen Zügen
ich wundere mich über das Lagerfeuer in meiner Nähe
warum ist es hier
Menschen kommen und halten einen Mann in ihrer Mitte
wiederstrebend läuft er mit ihnen
mit Gewalt schleifen sie ihn
sie kommen immer näher
ganz schweigsam
gewaltsam
sie verbieten ihm ein Wort
er sagt nichts
obwohl er könnte
sie gehen an mir vorbei zum Lagerfeuer
und versammeln sich
genauso schweigend stehe ich dort
und beobachte alles
was um mich herum passiert
der Mann in ihrer Mitte
er sieht mich an jetzt unumwunden
er lässt mit Blicken nicht von mir ab
als diese Menschen ihn grausam
ohne Worte
in dieses Feuer zwingen
erschreckt sehe ich
wie er von dem Flammen gefangen ist
seine Augen halten mich fest
Augen wie sie klarer und unschuldiger nicht sein können
ich sehe
ich fühle mit ihm
das Feuer verrichtet sein tobendes Werk an ihm
seine Kleidung verbindet sich zu einer Masse mit seinem Fleisch
Blasen entstehen
Schwärze entsteht
er muss doch Schmerzen haben
und schreien
schreien um sein Leben
nichts von alle dem
seine Augen
sehen weiter mit der Klarheit in mich hinein
in diesen Augen steckt ewiges Leben
nicht der Tod
plötzlich steht er auf
sein zerschundener Körper bewegt sich aus der Hitze
hinein in die Schönheit der Natur
die Menschen um ihn fassungslos
regungslos
mit Gedanken ohne Sinn
er bewegt sich mit langsamen Schritt zu dem Fluß
vorsichtig
ein skuriles Bild für jeden
jetzt kommt ein Floß den Fluß hinab
so langsam wie dieser Mann selbst sich bewegt
beide steuern aufeinander zu
ein rettender Anker für einen gepeinigten Menschen
sie berühren sich und werden zu einer Einheit
der Mann steht auf dem Floß
Wind kommt auf
ein starker Wind mit einer weißen Masse
die die Schwärze seines Körpers umschließt
immer mehr
immer wieder
er breitet die Arme aus
das Weiße verbindet sich mit der Klarheit seiner Augen
und der Größe seines Körpers
sieht so vielleicht ein Engel aus
ich höre nur in meinem Kopf
sie haben niemals gewußt was sie tun
ich bin die Zukunft
ich bin unaufhaltbar lenkbar
nicht zerstörbar
ich bin der wichtigste Teil
in
deinem Leben
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